Garten Infos


Garten Tipps
    
    


Januar- März  

Ab März können bei entsprechender Witterung die Beete für den Sommer vorbereitet werden. Der Winterschutz wird entfernt und die alten Triebe werden vor dem Neuaustrieb zurück geschnitten. Danach wird der Boden gelockert und ggf. Kompost oder Dünger eingearbeitet. Unbedingt auf die Wetterlage achten, um bei plötzlichem Frost frei liegende Austriebe zu schützen.

 
April - Juni
 
Jetzt können Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Viele Stauden sind am besten im April zu pflanzen. Auch Rosen können bis Ende des Monats gepflanzt werden. Aber nicht nur des Frosts wegen ist das Wetter zu beobachten. Sollte es längere Zeit trocken sein, sollten die Pflanzen gegossen werden. Dies gilt besonders bei Neuanpflanzungen.

Ende Mai sind viele Stauden wie z.B. Phlox, Steinkraut, Lupinen oder Glockenblumen bereits verblüht. Wenn die Blüten direkt nach dem verblühen zurück geschnitten werden, ist mit einer zweiten Blüte zu rechnen.

Hecken & Sträucher schneiden, wie z.B. Buchsbäume. Nachdem der erste Schnitt bereits im März oder April nach dem Austrieb geschehen ist, wird nun der zweite Trieb der so genannte Johnästrieb genutzt. Und wie es der Name will nimmt man diesen Schnitt um den 20. Juni vor. Auch einige Gehölze können nun nach ihrer Blüte geschnitten werden. Das betrifft einerseits regelnde, also leichte, eher lockere Formschnitte, wie bei Weigelien, Pfeifenstrauch oder Blauregen.

Hierbei kann der Wuchs der Pflanze gesteuert werden und ungünstige Entwicklungen vorsichtig entfernt werden. Wie erwähnt, kann auch eine komplette Entfernung der verblühten Erstblüte, beispielsweise bei Spieraeen notwendig sein. Hierdurch wird eine zweite Blüte angeregt. Ein zweiter Schnitt kann im Spätherbst gemacht werden. Oft werden bei Hecken die Seitenwände senkrecht geschnitten, was bei vielen Hecken zu einer frühzeitigen Verkahlung der unteren Partien führt. Dieser Entwicklung kann entgegengewirkt werden, indem die Seitenwände schräg geschnitten werden. Dabei wird die Heckenkrone weniger breit als die Heckenbasis ausgebildet. Geschnitten wird wie überall mit einwandfreiem Werkzeug. Vernachlässigte Hecken lassen sich durch kräftigen Rückschnitt bis ins Altholz verjüngen. Danach lässt sich eine kompakte Hecke aufbauen. Sträucher benötigen einen regelmässigen Schnitt. Alte Äste werden entfernt und einige Sträucher, wie der Schmetterlingsstrauch werden regelmässig tief zurück geschnitten. In kalten Gegenden ist es optimaler dies im Frühjahr auszuführen. Der Herbstschnitt ist bei leicht frostgefährdeten Pflanzen, wie Rosen, Johanniskraut und Lavendel anzuraten. 
Rhododendron Die Rhododendren sind bereits verblüht. Auch hier ist ein Entfernen der alten Blüten sinnvoll. Dadurch wird die Pflanze an der Samen reife gehindert und blüht im nächsten Jahr besser.

Zweijährige säen
Es ist bis Ende Juli möglich zweijährige Pflanzen zu säen. Dazu gehören: Stockrose (Alcea), Judassilberling (Lunaria), Königskerze (Verbascum), Marienglockenblume (Campanula medium), Schöterich (Erymisum cheiri), Vergissmeinnicht und natürlich Stiefmütterchen (Viola wittrockiana). Sollten die Pflanzen im Freiland gesät werden, ist es sinnvoll dies in einzelnen Reihen vorzunehmen, da später die aufgekeimten Jungpflanzen besser von Unkraut zu unterscheiden sind. Bei Julisaaten, kann ab August pikiert werden.

 
Pflanzenpflege

Jetzt müssen die Sommerblumen gepflegt werden. Dies bedeutet, dass verblühtes entfernt wird, Hochstämmchen ggf. neu angebunden werden und abgeknickte Triebe sauber abgeschnitten werden. Dies ist Besonders  notwendig bei Geranien, Ageratum, Nelken, Fuchsien, Petunien oder Verbenen. Ein noch stärkerer Rückschnitt kann, um eine zweite Blüte zu unterstützen notwendig sein, bei Malven einigen Salvien oder Pantoffelblumen. 
 

Juli - September  

Im Hochsommer steht die Pflege des Gartens und der Pflanzen im Mittelpunkt. Düngung, regelmässiges Durchputzen und die Versorgung mit Wasser wollen erledigt werden. Aber es ist auch die Zeit, den Garten in seiner Pracht einfach nur zu geniessen. 

  
 
Arbeiten im Gewächshaus:

Gartenpflanzen vermehren, Einige Tipps und Anregungen für den Sommer 

Wer seine Gartenpflanzen vermehren möchte, kann dies jetzt vornehmen. Eine gute Methode ist es Stecklinge von Johanniskraut (Hypericum), Hortensien (Hydrangea) oder von Aucuben zu nehmen. Am besten eignen sich Kopfstecklinge, also die Spitzen der Pflanzen. Die sollten aber keine Blüten oder Knospen aufweisen. Für einen guten Bewurzelungserfolg ist das, was man auch als "gespannte Luft" bezeichnet, also eine hohe Luftfeuchtigkeit von Vorteil. Dies erreicht man durch eine Folie, die man über die Kisten spannt. Eine andere Methode für neue Pflanzen zu sorgen ist, im Freien nach selbst Aussaaten zu suchen. Geeignete Kandidaten dafür sind Thymian, Katzenminze (Nepeta) und Frauenmantel (Alchemilla). Diese Jungpflanzen sollten möglichst schnell eingetopft werden. 


 

 

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